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JOHN MUIR

VATER DER NATIONALPARKS

John Muir zählt zu den einflussreichsten Naturforschern der Vereinigten Staaten. Er veränderte den Blickwinkel von Amerikanern auf die Wildnis, insbesondere auf die Art und Weise im Umgang mit der Natur in Zeiten der Industrialisierung. Er gilt als einer der ersten US-Bürger, welcher sich für den Schutz und für die Bewahrung von Ökosystemen einsetzte und gilt darüber hinaus als Gründungsvater der Nationalparks. Als Geologe vertrat er die Annahme, dass das Yosemite Valley, das heutige Zentraltal des Yosemite Nationalparks im Bundesstaat Kalifornien, durch ehemalige Gletscher, welche das Tal ausgeschliffen haben, entstanden ist (glaziale Formung).

John Muir wurde am 21. April 1838 in Duban (Schottland) geboren und immigrierte im Alter von 11 Jahren mit seiner Familie in die Vereinigten Staaten in den Bundesstaat Wisconsin. Bereits in jungen Jahren übte Wisconsins Wildnis eine Faszination auf Muir aus. Nach einem schweren Unfall in Indiana, von welchem er sich allerdings wieder erholte, widmete er sein Leben der Natur und schrieb zahlreiche Artikel und Werke über die Flora und Fauna Amerikas. Als Visionär stellte er sich Industriellen entgegen, welche die Natur auszubeuten versuchten.