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WERNHER FREIHERR VON BRAUN

Dr. Wernher Freiherr von Braun gilt als wichtigste Figur in der Geschichte der amerikanischen Raumfahrt. Von Braun lebte bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs in Deutschland und siedelt im Juni 1945 in die USA über. Bereits als Jugendlicher interessiert er sich für die Raumfahrt und wird Mitglied im "Verein für Raumschiffahrt". Von Braun beschäftigt sich auch während seines Studiums an der Technischen Hochschule in Berlin mit Flüssigkeitsraketen und machte sie 1934 zum Gegenstand in seiner Promotion in Physik. Die Arbeit durfte jedoch nicht veröffentlicht werden, da sie als "geheime Kommandosache" galt. Im selben Jahr erreichten seine A1- und A2- Raketenmodelle "Max" und "Moritz" eine Höhe von 2200 Metern. 1937 wird er Leiter der neu gegründeten Heerersversuchsanstalt in Peenemünde. Die Heeresversuchsanstalt beschäftigt sich mit der Entwicklung von militärisch nutzbaren Raketen und ist der Luftwaffe unter Hermann Göring unterstellt. Von Braun entwickelte die V2-Rakete, welche nach Kriegsende für die Raumfahrt weiterentwickelt wurde. 

In Huntsville (Alabama) entwickelt er die Jupiter-Trägerraketen und wird 1955 amerikanischer Staatsbürger. 1958 wird der erste US-Satelit Explorer I mit einer Jupiter-C-Rakete in Umlauf gebracht. 1958 wird die "National Aeronautics and Space Administration" (NASA) gegründet und von Braun wird Direktor des "Marshall Space Flight Center" in Huntsville. Die von Braun konstruierten Trägerraketen brachten 1969 mit der Mission Apollo 11 die ersten Menschen auf den Mond.